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Alles remote?

Remote Work – arbeiten von einem x-beliebigen Ort aus. Meist ist dafür ein Laptop, eine stabile WLAN-Verbindung und der Zugriff auf Firmenlaufwerke ausreichend. Wer remote arbeitet, muss sein Selbstmanagement im Griff haben. Im Folgenden lesen Sie deshalb mehr zu den Vorteilen von Remote-Arbeit und erhalten ein paar Tipps.

So klappt es mit Remote

  1. Routinen einführen: Geben Sie Ihrem Arbeitsalltag Struktur. Arbeitstag immer zur gleichen Uhrzeit starten und enden lassen. Arbeiten am Wochenende und feiertags ist ein absolutes Tabu.
  2. Planung und Priorisierung: Festlegen, welche Aufgaben die höchste Priorität haben und taggleich erledigt werden müssen. Visualisierungen der Aufgaben anhand eines Whiteboards oder digitalen Kalender- bzw. Planungstools.
  3. Ablenkungen minimieren: Gegenüber dem sozialen Umfeld klar kommunizieren, wann Arbeitszeitfenster sind. Führen Sie zudem private Mediennutzungszeiten ein, z. B. in Form von kurzen 5-Minuten-Breaks alle zwei Stunden.
  4. Reale Kommunikation intensivieren: Gemeinsames Mittagessen mit Kollegen oder Freunden einplanen. Regelmäßig Videokonferenzen und Telefonate abhalten. Engmaschig mit Kollegen und Vorgesetzten über anstehende Aufgaben und Arbeitsfortschritt
    austauschen.
  5. Ausgleich und Pausen: Sportliche Aktivität oder Natur-Erleben fest in den Alltag integrieren, alle zwei Stunden eine Yogaübung oder eine Pause einplanen.

 

 

Autor: Maxim Saleschus
Es ist acht Uhr morgens. Der erste Zoom-Call beginnt in zehn Minuten. Mediendesignerin Anna hat sich schon eingeloggt und ihre heutige To-do-Liste liegt bereit. Sie beendet noch ihren herabschauenden Hund, bevor sie sich gleich in ihre digitale Arbeitswelt stürzt. Diese befindet sich nur ein paar Meter neben der Yogamatte.
Das Arbeitsmodell dahinter: Remote Work. Die Vorteile für Mitarbeitende liegen auf der Hand: Weshalb nicht die wichtige Präsentation auf der eigenen Dachterrasse oder im Lieblingscafé um die Ecke überarbeiten? Offensichtlich ermöglicht Remote Work eine flexiblere Lebensweise. Neben der individuellen Gestaltung der Arbeitsumgebung können Arbeitszeiten freier eingeteilt und Pausen eingestreut werden. Möglichkeiten zur Entspannung
wie beispielsweise Powernaps, eine kurze Yogaeinheit oder ein Dauerlauf im Park können so besser in den Arbeitsalltag integriert werden. Aber auch deutlich pragmatischere Gründe führen dazu, dass Remote Work für Arbeitnehmer attraktiv ist: Denn die Flexibilisierung des Arbeitsplatzes bietet die Möglichkeit, die private Infrastruktur und den Arbeitsalltag besser in Einklang zu bringen. Weitere Vorteile sind: Bei Reduzierung der Arbeitswege sinken nebenbei auch die Kosten für Mobilität und die Umwelt kann geschont werden. Obwohl sich durch die Remote-Arbeit eigentlich nur der
Arbeitsort ändert, sind damit einige Herausforderungen verbunden. Wichtige Routinen und Strukturen, wie der tägliche Plausch in der Mittagspause mit Kollegen oder die festen Zeiten für den Feierabend, fallen weg. Es ist nicht immer einfach, Ablenkungen wie beispielsweise schnell die Wäsche aufhängen, kurz die Wohnung aufräumen oder privatem Surfen im Internet zu widerstehen und die Eigenmotivation aufrechtzuerhalten. Zudem wird eine Trennung zwischen Arbeit und Beruf erschwert, sodass Arbeitnehmer häufig nicht nach der Regelarbeitszeit arbeiten. Aber durch ein gutes Zeitmanagement und die Minimierung von Ablenkungen können Stress und das Gefühl der Überforderung gezielt vermieden werden. Bei Anna ist es inzwischen 17 Uhr, es war ein erfolgreicher Tag, die To-do-Liste ist abgearbeitet, die Aufgaben für den kommenden Tag sind definiert. Die Mediendesignerin fährt ihr Notebook runter und freut sich darauf, entspannt in das reale Leben zu wechseln.