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Mut tut gut

Das eigene Leben riskieren, um anderen zu helfen? Für Zoé Ruffny eine Selbstverständlichkeit. Seit neun Jahren ist die 21-Jährige schon bei der Freiwilligen Feuerwehr und stellt ihren Mut jeden Tag von Neuem unter Beweis. Doch nicht nur das richtige Handeln in Notsituationen erfordert Mut. Auch im Alltag ist oft Courage gefragt. Aber was genau ist Mut eigentlich? Und lässt er sich einfach so erlernen?

 

 

 

Autorin: Caroline Friedmann
Wenn ihr Warnmelder piepst, zählt für Zoé Ruffny jede Sekunde. Denn ab diesem Moment hat sie nur zehn Minuten Zeit, um zur Feuerwache zu kommen, ihre Schutzkleidung anzuziehen und mit ihrer Mannschaft zum Einsatzort zu fahren. Wie sie sich dann zu verhalten hat, lernte die 21-Jährige von der Pike auf. Zunächst bei der Freiwilligen Jugendfeuerwehr in Eggenstein-Leopoldshafen bei Karlsruhe und – als sie 18 Jahre alt wurde – beim Grundlehrgang für Feuerwehrleute und bei regelmäßigen Weiterbildungen. Seit sie volljährig ist, darf Zoé ihre Feuerwehrmannschaft zu allen Einsätzen begleiten. Besonders gut kann sie sich an ihren ersten großen Einsatz vor rund zwei Jahren erinnern. „Damals brannten auf einem Bauernhof mitten in der Nacht zwei Wohncontainer von Saisonarbeitskräften, und in der Nähe lagerten Gasflaschen“, erzählt sie. „Zum Glück waren die Menschen bereits aus den Containern draußen, als wir kamen, und wir konnten den Brand eindämmen.“ Angst vor dem Einsatz habe sie nicht gehabt, sagt Zoé. „Sobald der Melder piepst, bin ich so voller Adrenalin, dass ich gar nicht groß über das nachdenke, was kommt. Dann muss man einfach handeln“, erklärt sie. „Erst anschließend macht man sich Gedanken darüber, was vielleicht hätte passieren können.“ Eine gewisse Portion Mut brauche man bei der Feuerwehr zwar schon, meint Zoé. Schließlich riskieren Feuerwehrleute im Notfall ihr Leben, um andere zu schützen. Doch genau das gibt ihr auch die nötige Motivation: „Mir macht die Arbeit viel Spaß, anderen in Notsituationen helfen zu können. Menschenleben zu retten, ist etwas Bedeutendes und Besonderes und gibt mir zugleich viel zurück.“

Was bedeutet Mut?
Menschen wie Zoé Ruffny, die auch vor brennenden Gebäuden nicht zurückschrecken und ihr Leben für andere aufs Spiel setzen, gelten für die meisten anderen als sehr mutig. Aber woran lässt sich Mut messen, wie kann er definiert werden? Und wo verläuft die zuweilen sehr schmale Grenze zwischen Mut und Übermut? Rein sprachlich leitet sich der Begriff „Mut“ aus dem indogermanischen Wort „mo“ – was so viel wie „sich mühen“ oder „starken Willens sein“ bedeutet – und dem althochdeutschen „muot“ ab, das für „Wollen“, „Sinn“ oder „Gemüt“ steht. Im Mittelalter erklärten die Menschen den „hohen Mut“ zu einer Tugend, die vor allem Rittern vorbehalten war, die uneigennützig gegen Unrecht kämpften und sich dem Schutz der Schwächeren verschrieben hatten. Heute gibt es zwar keine Ritter mehr, der Mut-Begriff ist aber geblieben – auch wenn er inzwischen eine etwas andere Bedeutung hat. Laut Duden ist Mut einerseits die „Fähigkeit, in einer gefährlichen oder riskanten Situation seine Angst zu überwinden“, und andererseits die „Bereitschaft, angesichts zu erwartender Nachteile etwas zu tun, was man für richtig hält“. Auch in der Psychologie wird Mut nicht als Abwesenheit von Angst betrachtet, sondern vielmehr als persönliche Einschätzung, die uns sagt, dass es in einer bestimmten Situation etwas Wichtigeres als unsere Angst gibt. Mut ist also eine Eigenschaft, die uns in die Lage versetzt, uns trotz Widerständen und Gefahren für eine Sache einzusetzen, die wir als richtig oder notwendig erachten. Dabei muss Mut nicht immer mit einem aktiven Handeln verbunden sein. Mutig kann auch sein, wer sich einer Sache schlicht und einfach verweigert oder sich gegen diese ganz offen ausspricht. Das gilt etwa, wenn man im Freundeskreis dem Gruppenzwang widersteht, auf Partys Alkohol zu trinken oder Zigaretten zu rauchen. Oder wenn man sich der Aufforderung anderer zu falschem, gefährlichem oder illegalem Handeln entzieht und sich gegen eine angebliche „Mutprobe“ entscheidet. Denn egal, ob ein Mensch aktiv für die Durchsetzung eines Grundrechts kämpft oder einem Unrecht widersteht und Nein sagt – beides erfordert Mut, Charakterstärke und ein moralisches Bewusstsein.

Mut ist auch die Fähigkeit, in einer gefährlichen oder riskanten Lage seine Angst zu überwinden.

Kleine Dinge, großer Mut

Es muss auch nicht unbedingt eine große Sache sein, für die wir uns einsetzen oder der wir uns entziehen. Mutig zu sein bedeutet nicht zwangsläufig, die eigene Gesundheit oder gar das Leben zu riskieren. Auch für manche kleinen Dinge braucht es einen gewissen Mut. Zum Beispiel für das selbstbewusste Sprechen vor vielen Menschen – vor allem, wenn man eher zurückhaltend und schüchtern ist. Auch wenn wir auf der Straße jemanden darauf hinweisen, dass Müll in den Abfalleimer gehört und nicht einfach liegen gelassen wird, zeigen wir Courage. Oder wenn wir im Schwimmbad den kühnen Sprung vom Fünfmeterbrett wagen, der uns vor allem beim ersten Mal oft besondere Überwindung kostet. In manchen Situationen lässt sich allerdings nicht so genau sagen, ob eine Aktion mutig oder doch eher leichtsinnig ist. Denn eine klare Abgrenzung gibt es nicht. Entsprechend definiert die Psychologie Mut als eine Charaktereigenschaft, die zwischen Übermut auf der einen und Mutlosigkeit auf der anderen Seite liegt. Denn während Leichtsinn als unvorsichtiges, unüberlegtes Handeln definiert wird, steht Mutlosigkeit für Ängstlichkeit und Verzagtheit. Um mutig zu sein, bedienen wir uns zumeist einer Mischung aus beidem: unserem Verstand, um die Risiken abzuwägen, und unserem Willen, eine Handlung oder Haltung auch wirklich durchzuziehen.

Der Inbegriff von Mut ist das Vertrauen, dass alles gut geht.

Mut hat viele Gesichter

Seit 2015 herrscht Krieg im Jemen. Und Annette Werner war sieben Monate lang mittendrin. Als Kinderärztin flog sie 2020 im Auftrag von „Ärzte ohne Grenzen“ in den Jemen – und traf damit die bis heute wohl mutigste Entscheidung ihres Lebens. „Eigentlich wollte ich nicht in ein Kriegsgebiet“, erzählt sie. „Drei Wochen habe ich mir damals Zeit genommen, um so viele Informationen wie möglich über das Land und den Krieg zu sammeln.“ Bei einer Autofahrt hörte sie einen Podcast über die Lage vor Ort und den Hunger der jemenitischen Kinder: „Am Ende habe ich geweint – und die Entscheidung, in den Jemen zu gehen, war gefallen.“ Ihren Entschluss bereute die 34-Jährige keine Sekunde lang. Denn die extremen Erfahrungen, die sie im Jemen machte, wären hierzulande undenkbar gewesen. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr ein vierjähriges Mädchen, das an den Folgen einer Durchfallerkrankung starb. Eine Erkrankung, die das Kind in Deutschland vermutlich problemlos überlebt hätte. „Wir haben ihr Flüssigkeit und Antibiotika gegeben, aber nichts half. Sie erlitt ein Multiorganversagen“, erklärt die Kinderärztin. „Am Ende haben wir sie 40 Minuten lang versucht zu reanimieren, aber sie hat es leider nicht geschafft. Dieses kleine Mädchen mit seinen geflochtenen Zöpfen und den goldenen Ohrringen werde ich nie vergessen.“ Dieses Erlebnis musste Annette Werner intensiv verarbeiten. Angst davor, im Krieg selbst verletzt oder womöglich getötet zu werden, hatte sie allerdings nicht. „Nachts war mir schon manchmal etwas mulmig zumute, wenn wieder mal ein Kampfjet lautstark über unser Wohnhaus flog“, erinnert sich die Kinderärztin. „Aber ich hatte Vertrauen und Hoffnung, dass die Kriegsparteien die Koordinaten der Hilfsorganisationen kennen und wir nicht angegriffen werden.“ Ein solches Vertrauen, dass alles gut wird – ohne es zu wissen –, und seinen Weg zu gehen, ist für Annette der Inbegriff von Mut. Und diesen Mut will sie auch in Zukunft unter Beweis stellen – ob auf der Kinderintensivstation der Uniklinik Mainz, wo sie derzeit arbeitet, oder bei ihrem nächsten Einsatz für „Ärzte ohne Grenzen“.

David Fritsch: läuft 1.500 Kilometer jährlich für Kinder in Not

Zu Silvester fasste David Fritsch einen mutigen Neujahrsvorsatz, genau genommen sogar zwei: Der 29-jährige Erzieher und Hobbyhandballer wollte fitter werden. Und er wollte etwas für andere tun. Ausgiebige Joggingtouren waren eigentlich nicht unbedingt sein Ding. Aber trotzdem beschloss er, innerhalb eines Jahres 1.500 Kilometer für den guten Zweck zu laufen und pro Kilometer 50 Cent Spenden für kranke oder benachteiligte Kinder zu sammeln. Seine Idee machte er über die sozialen Medien öffentlich – und bekam jede Menge Zuspruch. „Das war die Geburtsstunde des Projekts ‚David läuft‘“, erzählt er. „Bisher bin ich schon mehr als 1.200 Kilometer gelaufen und dank der vielen Spenden, die auch von Schulen und Vereinen kamen, sind über 20.000 Euro zusammengekommen.“ Für seine Aktion ist David Fritsch im Februar 2021 als „Mutmacher des Monats“ mit dem MUT-Award der Rundfunkgesellschaft Ortenau ausgezeichnet worden. Schließlich brauchte er für sein Vorhaben schon eine gewisse Portion Mut. „Ich mochte das Laufen vorher gar nicht und hatte auch Angst, zu scheitern und kein ganzes Jahr durchzuhalten“, erklärt David. „Ich musste meine Komfortzone verlassen. Aber ich bin sehr ehrgeizig und die gute Sache treibt mich an, sodass ich mich gerne ein bisschen dafür quäle.“ Mut ist für ihn gleichbedeutend mit ein Risiko einzugehen und etwas zu bewegen. Und genau das ist sein Ziel und Motto. Bis Ende des Jahres will er noch so viele Kilometer wie möglich laufen. Das Geld, das er bis dahin mit seiner Muskelkraft, Kondition und Disziplin einsammelt, möchte er Anfang 2022 an drei Non-Profit-Organisationen spenden: an den Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg, an den Kinder- und Jugendhospizdienst Ortenau und die Stiftung „Home for Hope“, die Waisenkindern in Ghana ein Zuhause und die Chance auf eine Zukunft bietet. „Für diese Kinder etwas zu tun, motiviert mich total“, sagt David. „Und ich hoffe sehr, dass ich mit dem Geld etwas Positives beitragen kann.“

Drei Arten von Mut
Psychologinnen und Psychologen wie der Schweizer Andreas Dick unterscheiden drei Arten von Mut: den physischen, also körperlichen Mut, bei dem wir eine Gefahr für Leib und Leben eingehen, den moralischen oder sozialen Mut, der möglicherweise zu einer sozialen Ausgrenzung führen kann, und den psychologischen Mut, bei dem wir uns unseren eigenen persönlichen Schwächen oder verdrängten Erlebnissen stellen. Dabei bedeutet Mut aber nicht für jeden Menschen dasselbe. Während der eine allen Mut zusammennehmen muss, um jemanden um ein Date zu bitten, braucht die nächste viel Mut, um beim Wandern einen Berg zu erklimmen. Und während es manch einem schwerfällt, seine Meinung zu sagen, trauen sich andere womöglich nicht, abends allein in die Kneipe zu gehen. Doch egal, welche Aktionen uns besonderen Mut abverlangen – beim Mutigsein geht es immer darum, die eigene Komfortzone zu verlassen, ein Risiko einzugehen und über die eigenen, selbst gesetzten Grenzen hinauszugehen.

Mut im Alltag

• Sein wahres Ich zeigen
• Anderen widersprechen
• Eine neue Aufgabe übernehmen
• Jemandem helfen, der in Schwierigkeiten ist, obwohl es Überwindung kostet
• Einfach mal Eine fremde Person auf der Straße ansprechen
• klar und Deutlich „ Nein “ sagen, wenn man etwas nicht möchte

Mut liegt in den Genen

Angeboren ist mutiges oder angstfreies Verhalten nicht. Trotzdem lässt sich die Frage, ob jemand mutig ist oder nicht, oft schon kurz nach der Geburt beantworten. Denn die Forschung hat bereits vor vielen Jahren gezeigt, dass Mut zu gewissen Teilen erblich ist. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Epigenetik, die innerhalb unseres Körpers darüber entscheidet, welche äußeren oder Persönlichkeitsmerkmale wie stark ausgeprägt werden. „Ob wir mutig sind oder nicht, musikalisch oder witzig, empathisch oder introvertiert: Wir wissen heute, dass mindestens 50 Prozent jeder Eigenschaft schon bei Geburt in unseren Genen liegt“, erklärt der Verhaltensgenetiker Robert Plomin vom King’s College in London. Laut „Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik“ gehen viele Experten davon aus, dass der Hormonspiegel der Mutter während der Schwangerschaft darüber entscheidet, ob ein Kind eher ängstlich auf Neues reagiert oder mutig darauf zugeht. Das Phänomen wurde auch bei Tieren beobachtet. Beispielsweise sind junge Vögel besonders waghalsig, wenn zuvor über die Mutter viele männliche Sexualhormone wie Testosteron ins Ei gelangt sind. Ist dieser Hormonanteil im Ei niedriger, so schlüpfen eher vorsichtige Küken.

Couragierter werden
Mutig zu sein kann man aber auch lernen – wenn man will. Mit der Courage verhält es sich ähnlich wie mit einem Muskel: Je mehr wir ihn trainieren, desto kräftiger wird er. Zum Beispiel, indem wir öfter mal Nein sagen, statt uns ständig von anderen einwickeln zu lassen. Oder indem wir eine fremde Person auf der Straße nach dem Weg fragen. Auch wenn wir Gespräche oder Telefonate führen, auf die wir nach einer Weile keine Lust mehr haben, können wir unseren Mut trainieren, indem wir das Gespräch beenden, anstatt es aus purer Höflichkeit fortzusetzen. Und die richtige Körpersprache hilft uns ebenso, das für mutige Aktionen nötige Selbstvertrauen zu bekommen: Wer sich etwas größer macht als sonst, die Schultern zurücknimmt und den Blick geradeaus richtet, fühlt sich gleich ganz anders – und wirkt selbstbewusster auf andere.
Selbstvertrauen spielt auch in Zoé Ruffnys Arbeit bei der freiwilligen Feuerwehr eine sehr wichtige Rolle. Schließlich muss sie sich im Notfall nicht nur auf ihre Kameradinnen und Kameraden, sondern zugleich auf ihre eigenen Fähigkeiten verlassen können. Inzwischen gibt sie ihre Leidenschaft darüber hinaus an andere Menschen weiter und engagiert sich als Jugendbetreuerin der Feuerwehr Eggenstein-Leopoldshafen. „Ohne den Nachwuchs hat die Feuerwehr keine Zukunft“, weiß sie. „Und wer soll denn im Notfall helfen und mutig einen Brand löschen, wenn wir nicht da sind?“

Speaker, Coach und Buchautor Patrick Herrmann von der Mutstifter Akademie gibt flin im Interview Antworten auf die Frage: „Was ist eigentlich Mut?“

Herr Herrmann, was bedeutet es überhaupt, mutig zu sein?
Wissenschaftlich betrachtet gibt es drei Säulen, die definieren, ob eine Handlung mutig ist oder nicht. Erstens gehört zum Mutigsein die Überwindung von Angst, dass ich es also schaffe, etwas zu tun, obwohl ich Angst davor habe. Die zweite Säule ist das Eingehen eines Risikos, also wenn ich mich zum Beispiel in eine Gefahrensituation begebe oder schlicht nicht genau weiß, was auf mich zukommt. Und die dritte Säule nennen wir mal Werte. Dabei geht es darum, dass ich etwas moralisch Positives tue. Wenn es also zum Beispiel moralisch lohnendes Handeln für mich ist, anderen Menschen zu helfen, dann bin ich auch mutig.

Im Alltag oder im Beruf kommen wir ja immer wieder in Situationen, die uns unsicher oder ängstlich machen. Wie schafft man es, sich diesen Ängsten zu stellen?
Am besten stelle ich mir selbst die Frage, was das Schlimmste wäre, was passieren kann, wenn ich mich einer bestimmten Situation stelle. Oft sind die Konsequenzen nämlich gar nicht schlimm und ich merke, dass meine Angst unbegründet ist und ich eigentlich gar nicht so furchtbar viel Mut benötige, um eine Sache zu bewältigen. Dann frage ich mich im nächsten Schritt, was das Beste ist, was aus einer Situation resultieren kann. Vielleicht macht mich diese Sache ja glücklich oder stolz. Entscheidend ist es allerdings, ein Ziel zu haben. Denn das hilft mir dabei, fokussiert zu bleiben und mutig an Dinge heranzugehen.

Kann man lernen, mutig zu sein?
Ja, kann man. Und das gilt für die unterschiedlichsten Situationen. Wenn ich beispielsweise sehr introvertiert bin, kann ich mutiger werden, indem ich immer wieder auf andere zugehe. Oder wenn ich Angst habe, vor vielen Leuten zu sprechen, kann ich das erst mal mit zwei guten Freunden üben, später erhöhe ich die Zahl auf fünf Personen und steigere das Ganze Schritt für Schritt. So werde ich mit der Zeit immer sicherer. Es geht also darum, sich seinen Ängsten zu stellen. Denn trotz einer Angst zu handeln, vermittelt dem Gehirn neue Impulse. Und wenn ich in einer Situation mutig war, gibt mir das fürs nächste Mal erneut ein gutes Gefühl.