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Pannen und Peinlichkeiten bei der Videokonferenz

Hand aufs Herz: Wem ist das noch nicht passiert? Nachdem man schon einige Zeit geredet hat, stellt man fest, dass das Mikrofon aus war? Oder noch schlimmer: Man wähnt sich in Sicherheit und glaubt, nicht gehört zu werden, kommentiert die Anweisungen vom Chef oder Dozenten ironisch und die ganze Konferenz hört mit. Aber nicht nur durch eigenes Verschulden ist es möglich, in ziemlich unangenehme Situationen zu geraten: Auch Mitbewohner, Haustiere oder Partner können das Meeting auf die unterschiedlichste Weise crashen: leicht bekleidet aus dem Bad spazieren, lautstark streitend durch die Wohnung stampfen oder fragen, ob man den Kater von gestern überwunden hat. Meetings auf Plattformen wie Skype, Zoom oder Webex haben viel „Schiefgeh-Potenzial“. Mit den folgenden Tipps umgehen Sie jedoch so manche Peinlichkeit.

UNSERE HITLISTE!

Dass bei virtuellen Unterrichtsstunden, Uni-Vorlesungen oder beruflichen Meetings nicht immer alles glattläuft, ist klar. Man kann es jedoch vermeiden. Wie, erfahren Sie hier.

My home is my castle
Es ist passiert: Sie haben vergessen, den Wäscheständer wegzuräumen, und ein Mitbewohner schlurft gerade im Bademantel durchs Zimmer, während Sie in einem Video-Call sitzen. Was kann man tun?
• Ein ruhiges Zimmer aufsuchen und die Tür hinter sich schließen.
• Vor der Konferenz Mitbewohner oder Familie informieren.
• Zimmer aufräumen oder virtuelle Vorlage einblenden. Doch Vorsicht: Diese vorher ausprobieren – oder wollen Sie als Kartoffel am Meeting teilnehmen, wie die Chefin einer Organisation aus den USA, die den Kartoffel-Filter nicht mehr deaktivieren konnte?

Houston, wir haben ein Problem
Die Technik kann einem schnell mal einen Strich durch die Rechnung machen. Man wird mitten im Satz eingefroren, beim Teilen des Bildschirms ploppen peinliche Chats oder Suchverläufe auf. Wenn’s passiert, kann man nichts mehr machen, nur eine gute Vorbereitung hilft:
• Eine stabile Internetverbindung sicherstellen.
• Jede Plattform ist anders, also im Idealfall zuvor testen.
• Den Such- und Downloadverlauf löschen.
• Unwichtige Programme schließen – damit Sie nicht die letzten Kommentare oder GIFs der Kollegen offenlegen.

Sound off
Streitende, singende, laut lachende Mitbewohner oder Familienangehörige können ziemlich nervtötend sein. Wenn man allerdings gerade in einem Online-Meeting steckt, sind sie, genau wie alle störenden Hintergrundgeräusche, völlig fehl am Platz. Dann hilft auch der Satz „Entschuldigen Sie die Störung“ nicht mehr. Aus diesem Grund empfiehlt sich:
• Die Umgebung warnen, dass gleich ein Meeting startet.
• Fenster schließen und das Handy möglichst auf stumm schalten.

Kleider machen Leute
Ein Meeting dauert nicht ewig und für diesen Zeitraum sollte man sich so kleiden, wie man es auch täte, wenn man mit den Kollegen oder Teilnehmern in einem Raum sitzen würde – und das nicht nur obenrum. Deshalb sollte man:
• Ein taugliches Ganzkörper-Outfit tragen, falls sich der Kamerawinkel ändert oder man doch spontan aufstehen muss.
• Auf Farben und Kontraste achten.

Digital Etiquette
Manieren gelten auch online: Man kann Sie während der gesamten Konferenz sehen und hören, falls Sie Kamera und Mikro aktiviert haben. Für Onlinekonferenzen gilt deshalb das Gleiche wie für gewöhnliche Meetings:
• Laut und deutlich sprechen.
• Wenn externe Kollegen dabei sind, sollte der Organisator mit einer Vorstellungsrunde beginnen.
• Gesprächspartner ausreden lassen.
• Kamera und Mikro deaktivieren, denn sonst kann man Sie während der gesamten Konferenz sehen und hören.

Und wenn’s passiert? HILFT HUMOR
Trotz aller Vorbereitung: Fehler und Pannen kommen ab und zu vor. Irgendwer kommt mit den Funktionen der Plattform nicht zurecht, irgendwo bricht die Internetverbindung zusammen, bei irgendeinem Teilnehmer schleichen sich Kinder ins Zimmer oder der Hund fängt an zu bellen. Darum – last but not least – der letzte Tipp: Bleiben Sie gelassen und nehmen Sie es mit Humor, vermutlich tut ein kleiner Lacher zwischendurch allen Beteiligten auch ganz gut.