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Berufsunfähig

So sichern Sie Ihre Existenz.

Wer nach dem 1. Januar 1961 geboren ist und seinen Job durch schwere Krankheit oder einen Unfall nicht mehr ausüben kann, erhält aus der gesetzlichen Rentenversicherung höchstens eine Rente wegen Erwerbsminderung, aber keine Berufsunfähigkeitsrente. Nur eine private Berufsunfähigkeits-versicherung sichert dann die Existenz. Deshalb ist diese Risikovorsorge ein Muss schon für Berufseinsteiger.

Berufsunfähig? Das ist, wenn der 45-jährige Dachdecker vom Gerüst purzelt oder die 56-jährige Assistentin ihr Augenlicht verliert. So denken viele. Die Realität sieht anders aus: Nach einer Statistik der SV SparkassenVersicherung sind 24 Prozent aller aktuellen Fälle auf „Erkrankungen des Bewegungsapparates“ zurückzuführen – und hier sind vor allem Büro- und PC-Arbeiter betroffen. Mit 22 Prozent stehen psychische Erkrankungen an zweiter Stelle, oft verursacht durch Stress und Überanstrengung. Deshalb kann von Berufsunfähigkeit die Mediengestalterin in der Werbeagentur genauso betroffen sein wie ein Assistent an der Uni, auch wenn beide erst Anfang 20 sind. Zum Schock, dass der Wunschberuf nicht mehr ausgeübt werden kann, kommt noch hinzu: Oft können Menschen ihren Lebensstandard nicht mehr halten und finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Krank sein macht arm.

Gibt es eine Vorsorge für solche Fälle? Ja, die Lösung ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, auch BU genannt. Gerade wer noch jung und fit ist, kann sich zu den besten Bedingungen gegen Berufsunfähigkeit absichern. Die Policen sind dann deutlich günstiger. Je älter ein Mensch wird, desto eher können diagnostizierte Krankheiten zu einem höheren Beitrag führen. In einigen Fällen werden bestimmte Beschwerden nicht mehr versichert – etwa Allergien oder psychische Probleme.

Tipp: Ein optimaler Zeitpunkt, eine BU bei der Sparkasse abzuschließen, ist deshalb der Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums. Wie funktioniert diese Versicherung? Wie bei anderen Risikopolicen bezahlen Sie einen monatlichen Betrag ein und erhalten im Fall der Fälle dann die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente als Ersatz für Ihr fehlendes Einkommen. Während der Berufsunfähigkeit sind keine Beiträge mehr zu zahlen. Es kommen also keine weiteren Belastungen auf Sie zu. BU-Policen gelten für Berufstätige als dringend erforderliche Existenzsicherung – nicht zuletzt vor dem Hintergrund häufig auftretender Krankheiten wie Rückenleiden, Burn-Out oder Krebs. Bei Alleinverdienern mit Familie sollte sie eigentlich Pflicht sein.

Tipps für die optimale Police

Machen Sie Ihre BU inflationssicher. Vereinbaren Sie eine Beitrags- und Leistungsdynamik. Dies kostet Sie in bestimmten Intervallen einen Aufschlag bei den Beiträgen, dafür aber  fällt Ihre mögliche Berufsunfähigkeitsrente in Zukunft höher aus. Sinnvoll ist zudem eine Nachversicherungsgarantie: Sie können die Versicherung später dann erhöhen, eine  erneute Gesundheitsprüfung entfällt aber. Fragen Sie Ihren Sparkassenberater nach den Details.

Vorteile dieser Versicherung

Monatliche Rente.
Die Versorgungslücke bei Arbeitsausfall wird durch die monatliche BU geschlossen. Schon ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit greift der Schutz.

Individuelle Beiträge.
Die Höhe der Beitragsraten und damit auch die Rentenhöhe bestimmen Sie. Anpassungen sind gegebenenfalls möglich. Ihr Sparkassenberater rechnet Ihnen auf jeden Fall vor, wie hoch die benötigte Berufsunfähigkeitsrente sein sollte, damit Sie Ihren Lebensstandard halten können.

Risikoprofile je nach Job.
Beim Abschluss der Versicherung werden Sie nach Branche und Berufsprofil in eine Risikogruppe eingeordnet. Diese Wertung dient einer fairen und realistischen Berechnung Ihrer persönlichen BU-Beiträge.

Aktueller Beruf zählt.
Eine BU-Police versichert in der Regel Ihren zuletzt ausgeübten Beruf. Zudem gilt: Wer wegen Berufsunfähigkeit eine Umschulung absolviert, hat weiter Anspruch auf seine Rente, wenn der neue Job nicht der wirtschaftlichen und sozialen Lebensstellung im versicherten Beruf entspricht.

Früher Einstieg lohnt.
Als wichtiges Kriterium für die Beitragshöhe gilt das Alter des Versicherten. Je früher Sie eine BU-Police abschließen, umso besser das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer etwa erst mit 43 in die Invaliditätsvorsorge einsteigt, muss mehr Beitrag pro Jahr bezahlen, um die gleichen Leistungen zu erhalten wie ein Berufsstarter mit 20.

Besonderheiten.
Bestimmte BU-Policen bieten neben den monatlichen Leistungen eine „Anfangshilfe“ von einmalig drei Monatsrenten oder eine Wiedereingliederungshilfe, sollten Sie nach mindestens zweijähriger Berufsunfähigkeit wieder in Ihren alten Job zurückkehren. Auch eine Kombination aus BU/Lebensversicherung ist möglich.

Rentenexperten und Verbraucherschützer sind sich bei BU-Policen einig: Sie sind ein Muss, gerade auch für junge Berufseinsteiger – denn seit 2001 wurde die bisherige gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gestrichen. Wer nach dem 1. Januar 1961 geboren ist, erhält je nach Grad der Arbeitsunfähigkeit nur eine geringe Erwerbsminderungsrente. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem Sparkassenberater über eine passende Berufsunfähigkeitsversicherung informieren.