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Versicherungen

Berufsstarter Teil 1

Jetzt die Finanzen regeln! Mit dem Start in den Beruf beginnt ein ganz neues Leben – auch finanziell. S-POOL verrät Ihnen, was Sie in Sachen Versicherungen als Berufsstarter regeln sollten. In der Magazinausgabe 01/2017 geht es weiter mit Teil 2 – Sparen und Anlegen für Berufsstarter.

 

 


Privat-Haftpflichtversicherung

Unbedingt nötig: Jeder haftet mit seinem Vermögen, wenn er anderen einen Schaden zufügt. Das kann unter Umständen das ganze Leben lang sein. Mit einer Privat-Haftpflichtversicherung können Sie sich zu geringen Monats- oder Jahresbeträgen absichern und so vor bösen Überraschungen schützen. Studenten und Azubis können in der Regel in der Familienversicherung ihrer Eltern versichert bleiben. Mit dem ersten eigenen Job endet diese Möglichkeit und sie müssen sich selbst versichern.

Hausratversicherung

Für alle, die wertvolle Dinge zuhause haben: Sollten zum Beispiel Wertgegenstände in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus bei einem Einbruch geklaut oder durch einen Wasserschaden beschädigt werden, ersetzt eine Hausratversicherung den entstandenen Schaden. Solange Sie zuhause wohnen, bleiben Sie dabei in aller Regel über Ihre Eltern versichert, wenn diese eine solche Versicherung haben.

Berufsunfähigkeit

Ein Muss für alle Berufstätigen: Etwa 20 Prozent der Arbeitnehmer werden irgendwann in ihrem Arbeitsleben berufsunfähig. Auch viele jüngere Menschen werden beispielsweise durch Unfälle oder Krankheiten von einer Berufsunfähigkeit getroffen. Die staatliche Absicherung bei einer Berufsunfähigkeit ist äußerst mager. Ihren gewohnten Lebensstandard sichern Sie mit zusätzlicher privater Vorsorge. Junge und gesunde Menschen zahlen gleich vom Start weg – über die gesamte Versicherungsdauer – geringere Beiträge und kommen einfacher durch die Gesundheitsprüfung. Schon allein deshalb lohnt sich ein Abschluss mit Beginn des ersten festen Jobs bzw. der Ausbildung.

Unfallversicherung

Besonders sinnvoll für Sportler: Wenn Sie einen privaten Unfall haben und bleibende Schäden davontragen, zahlt die Versicherung eine Einmalsumme oder alternativ eine Unfallrente, die sich nach der Art und dem Umfang der Beeinträchtigung bemisst. Die Versicherung greift beim Sport, im Haushalt, im Straßenverkehr und auf Reisen – und das rund um die Uhr und weltweit. Mit der Versicherungssumme können Sie einen Neustart zahlen: sei es durch den Umbau Ihrer Wohnung, oder eine kosmetische Operation.

Auslandsreise- Krankenversicherung

Unverzichtbar für Globetrotter und Fernreisende: Innerhalb Europas (EU) sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen (Staaten des europäischen Wirtschaftsraums) und der Schweiz ersetzt Ihnen Ihre deutsche, gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für den Arztbesuch oder Klinikaufenthalt. Dies wird durch zwischen- und überstaatliche Regelungen gewährleistet. Sobald es darüber hinausgeht, etwa wenn Sie aus medizinischen Gründen zurück an Ihren Heimatort geflogen werden, müssen Sie dies selbst bezahlen. Außerhalb der oben genannten Länder, zum Beispiel auf Fernreisen nach Asien oder in die USA, müssen Sie alle Leistungen selbst berappen. Hier lohnt sich privater Schutz ganz besonders.

Private Krankenzusatzversicherung

Für alle, denen die Leistungen der gesetzlichen Versicherung zu wenig bieten: Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung müssen „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein“. Umfassend abgesichert sind Sie mit einer privaten Zusatzversicherung. Deren Leistungsversprechen gilt ein Leben lang. Im Gegensatz zur gesetzlichen haben Sie bei der privaten Absicherung die Wahl zwischen verschiedenen Tarifen. Somit können Sie sich einen Tarif mit den Leistungsmerkmalen aussuchen, die am besten zu Ihren Bedürfnissen passen. Eingeschlossen sind beispielsweise Zahnersatz, Leistungen eines Heilpraktikers oder eine neue Brille, ein Zweibettzimmer im Krankenhaus oder die stationäre Chefarztbehandlung.

Rechtschutzversicherung

Für den Fall der Fälle: Sie haben beim Abschluss der Rechtschutzversicherung unterschiedliche Bausteine zur Wahl, zum Beispiel Verkehr, Beruf oder Haus/Wohnung für die eigenen vier Wände. Die Versicherung überprüft auf Wunsch im Vorfeld, ob Ihr Rechtsstreit Aussicht auf Erfolg hat, trägt die Kosten für den Anwalt, das Gericht, Sachverständige und Vorschüsse und übernimmt die Prozesskosten bei einer Niederlage vor Gericht – auch die Ihres Gegners. Fragen Sie am besten Ihre Sparkasse nach den genauen Bedingungen und möglichen Bausteinen.