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Für lau ganz schlau

Argumente fürs Lernen gibt es genug: Berufliches Wissen veraltet schnell und ständig kommt Neues dazu. Fortbildung fördert die Karrierechancen und kann sich auf dem Gehaltszettel positiv bemerkbar machen. Im privaten Bereich bringen Weiterbildungen die eigene Persönlichkeit voran. Aber wer sagt, dass der Erwerb von Wissen immer Geld kosten muss? Hier finden Sie einen Überblick, welche kostenlose Kurse es gibt und worauf man achten sollte.

 

 

MOOCs
„Massive Open Online Courses“ sind internetbasierte Kurse für viele Teilnehmer. Sie haben keine Zugangsbeschränkung und sind in der Regel kostenlos. Vorreiter und Hauptanbieter sind Unis aus den USA. Inzwischen gibt es auch Kurse in Deutschland.

Videovorlesungen
Statt live in einem Vorlesungssaal zu sitzen, nehmen die Interessenten vor dem Monitor Platz, um eine Hochschulvorlesung zu verfolgen. Eine Aufzeichnung kann man beliebig unterbrechen. Prüfungen, Diskussionsforen und Zertifikate gibt es nicht.

Private Anbieter
Auch Unternehmen bieten kostenlose Kurse zu unterschiedlichen Themen an. Prominentes Beispiel ist aktuell die Google-Zukunftswerkstatt.

DAS MUSS MAN WISSEN

Eigene Ziele:
Geht es um den Job, spricht man von Fortbildung. Von einer Weiterbildung ist die Rede, wenn es um persönliche Interessen geht. Der Unterschied kann für die Recherche wichtig sein.

Zulassung/Zugang:
Der besondere Reiz an MOOCs und Videovorlesungen liegt für viele darin, dass kein Abschluss wie zum Beispiel das Abitur nachgefragt wird. Die wichtigsten Voraussetzungen sind ein Internetzugang und das Interesse am Thema. Schon können Sie loslegen!

Abschluss/Zertifikate:
Zwar sind MOOCs generell kostenlos, allerdings kann man häufig gegen Bezahlung ein Zertifikat mit einem Identitätsnachweis erhalten. Die Preise variieren je nach Anbieter und Kursen, sind aber im Vergleich zu Präsenzlehrgängen günstig. Achtung: Erkundigen Sie sich vorher, wie anerkannt ein Zertifikat Ihres Kursanbieters ist.

Statistik:
Befragungen zu MOOCs haben gezeigt, dass die Mehrheit der Teilnehmer jung und männlich ist. Die meisten kommen aus den USA oder aus OECD-Mitgliedsländern.